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Satellitenkommunikationssysteme verstehen

4. March 2025

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Ein praktischer Leitfaden für Unternehmen und maritime Betreiber

Überall vernetzt bleiben – auch auf See

In der heutigen Welt erwarten wir Internetzugang, wo immer wir hingehen – vom Büro bis zu abgelegenen Offshore-Plattformen und Tiefseeschiffen. An Orten, an denen herkömmliche Mobilfunknetze nicht erreichbar sind, greifen Satellitenkommunikationssysteme ein. Sie bilden die wesentliche Verbindung zwischen abgelegenen Standorten und dem Rest der Welt.

Aber nicht alle Satellitenkommunikationssysteme funktionieren auf die gleiche Weise. Verschiedene Satellitenorbits, Antennen und Anbieter bieten unterschiedliche Abdeckungs-, Geschwindigkeits- und Kostenniveaus. In diesem Artikel werden wir die Grundlagen aufschlüsseln, damit Sie sich ein klares Bild davon machen können, wie die Satellitenkommunikation funktioniert und welche Optionen am besten zu Ihren Bedürfnissen passen.

Satellitenbahnen – Wie sich die Position auf die Leistung auswirkt

Satelliten schwimmen nicht alle auf gleicher Höhe. Je nachdem, wie hoch sie umkreisen, bieten sie unterschiedliche Vorteile – und haben ihre eigenen Einschränkungen. Im Allgemeinen gibt es drei Hauptorbitkategorien, aber moderne Systeme wie O3b mPOWER zeigen, dass sich diese Grenzen verschieben.

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Low Earth Orbit (LEO) – Nah und schnell

LEO-Satelliten fliegen in Höhen zwischen 500 und 2.000 Kilometern. Da sie so nah an der Erde sind, muss das Signal nicht weit reisen, was zu einer niedrigen Latenzzeit (kurze Reaktionszeiten) führt. Um eine globale Abdeckung zu gewährleisten, verwenden LEO-Systeme große Konstellationen mit Dutzenden oder sogar Tausenden von Satelliten, die ständig Verbindungen abgeben, wenn sie sich über den Himmel bewegen.

  • Beliebte Beispiele: Starlink, OneWeb, Iridium
  • Am besten geeignet für: High-Speed-Internet, Echtzeit-Kommunikation, Datenübertragung mit geringer Latenz

Medium Earth Orbit (MEO) – Ausgewogen und flexibel

MEO-Satelliten umkreisen Höhen zwischen 8.000 und 20.000 Kilometern. Sie decken größere Bereiche ab als LEO-Satelliten und bieten eine gute Balance zwischen Abdeckung, Leistung und Kosten. Ein bekanntes Beispiel ist O3b mPOWER von SES, ein MEO-System, das entwickelt wurde, um High-Speed-Internet mit niedriger Latenz an Remote- und Seeschifffahrt Regionen – zeigt, dass MEO Geschwindigkeiten und Reaktionszeiten erreichen kann, die mit LEO-Systemen konkurrieren.

  • Beliebte Beispiele: O3b mPOWER, GPS, Galileo
  • Am besten geeignet für: Navigation, Positionierung, leistungsstarke regionale Konnektivität (wie für Offshore-Plattformen)

Geostationärer Orbit (GEO) – Fix und breit

GEO-Satelliten befinden sich auf rund 36.000 Kilometern und bewegen sich synchron mit der Erdrotation und halten sie an derselben Stelle fixiert. Dies ermöglicht es einem Satelliten, einen ganzen Kontinent oder Ozean abzudecken, was GEO-Systeme zu einer zuverlässigen Wahl für Rundfunk, grundlegende maritime Konnektivität und Notfallkommunikation macht. Traditionelle GEO-Systeme haben eine höhere Latenz aufgrund der Entfernung, aber Systeme wie SES O3b zeigen, dass die Kombination von GEO und MEO bei Bedarf eine Leistung mit geringer Latenz liefern kann.

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ArticleS by Justus Kornath

Justus Kornath is the Marketing Manager at DRYNET GmbH in Kiel-Wellsee. If you have any questions or tips, please email marketing@drynet.net.

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